frauen bauen . eine professionelle Plattform
OTS0318 5 WI 0319 MWA0004 II 21.September 2007
Arbeitsmarkt/BMWA/Frauen/Technik/Marek
Marek: "frauen.bauen" ist professionelle Plattform für Frauen in der Baubranche
Utl.: Staatssekretärin Christine Marek eröffnet
"frauen.bauen"-Kongress in der Wiener Volksbank
Wien (BMWA/OTS) - Als "professionelle Netzwerkplattform" bezeichnete heute Staatssekretärin Christine Marek den Verein "frauen.bauen" bei der Eröffnung des "frauen.bauen"-Kongresses in der Wiener Volksbank. Sehr oft mangle es den Baumeisterinnen, Malermeisterinnen, Schlossermeisterinnen, Dachdecker-meisterinnen, Architektinnen bis hin zu den Rechts- und Steuerexpertinnen an Netzwerken, die einen Austausch ermöglichen, so Marek. "Leistungen von Frauen in der Baubranche sind leider viel zu wenig bekannt und die Hemmschwelle, sich an eine Fachfrau zu wenden, ist immer noch hoch." Dies sei ein guter Grund, sich zu vernetzen. Mit der Plattform "frauen.bauen" haben Fachfrauen eine professionelle Anlaufstelle und Informationshilfe, um Netzwerke zu knüpfen und auszubauen.
Besonders hervor hob die Staatssekretärin die Nachwuchsförderung von "frauen.bauen". Dabei wird Mädchen und Frauen bei der Lehrstellensuche geholfen, Schnuppertage und Firmenführungen angeboten und damit das Feld für junge Mädchen geöffnet, die sich in für sie noch untypischen Berufen engagieren wollen. "Diese Arbeit kann gar nicht als wichtig genug erachtet werden", so Marek. Jede Initiative, jede Unterstützung in diesem Bereich helfe, Karriere- und Einkommenschancen von Frauen zu verbessern.
Schließlich hängen Karriere- und Einkommenschancen von Frauen unmittelbar mit der Berufswahl zusammen. Diese werde von jungen Mädchen immer noch sehr traditionell getroffen. 50 Prozent der Mädchen, die eine Lehre machen, entscheiden sich für drei Lehrberufe:Friseurin, Sekretärin, Verkäuferin. Frauen in technischen Berufen, speziell in der Baubranche, seien jedoch extrem unterrepräsentiert. "Traditionelle Rollenbilder sind in unserer Gesellschaft sehr tief verankert." Um diese aufzubrechen, brauche es kontinuierliche und hartnäckige Bewusstseinsbildung. Die Initiative "frauen.bauen" sei hier ein großartiger Beitrag dazu, um in diesem Bereich ein mehr an Chancengleichheit und Gleichstellung von Frauen und Männern herbeizuführen. Dies sei gerade im heurigen "Europäischen Jahr der Chancengleichheit" eine Herausforderung und Chance zugleich.
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