Arch. Dipl. Ing. Margarete Dietrich
Wohnbau Schulbau Altbausanierung Innenraumgestaltung Ausstellungsbau
Die Gründerzeitwohnung im 20. Bezirk war stark sanierungsbedürftig, weder Heizung noch Küche und Bad waren vorhanden. Die Nutzung als Singlewohnung ermöglichte eine großzügige Grundrißgestaltung, unterstrichen durch den Bambusboden, der sich stufenlos durch die ganze Wohnung (einschließlich Bad und WC) zieht. Durch das Entfernen zweier Zwischenwände entstand ein großer Wohnraum mit offener Küche. Eine Kasten- bzw. Regalwand erfüllt sämtliche Speicherfunktionen und faßt die verschiedenen Nutzungsbereiche zusammen.
Sanierung und Erweiterung eines Doppelhauses aus den 1920er Jahren. Um dem großzügigen Wohnbedürfnis der Auftraggeber zu genügen wurden die Wohnungen im EG und 1.OG durch eine interne Wohnungsstiege verbunden und um einen eingeschoßigen Zubau erweitert. Durch die Absenkung des Zubaus auf Gartenniveau und großzügige Öffnung nach Süden stellt er die im Bestand fehlende Verbindung zum Garten her.
Ein Wochenendhaus aus den frühen 70erjahren war für eine zeitgemäße Dauernutzung zu adaptieren. Das dazu notwendige zusätzliche Raumvolumen ist in einem kompakten, zweigeschossigen Holzskelettbau konzentriert. Dieser ermöglichte es, den Bestand durch die Entfernung der Zwischenwände von seiner kleinteiligen Raumstruktur in einen großzügigen nach Süden orientierten Wohnraum mit angebundenem neuen Wintergarten und großer Küche zu transformieren und über die weit auskragende Terrasse zusätzlich zur Aussicht nach Norden hin zu öffnen.
Das aus allen Nähten platzende Konferenzzimmer für weit über hundert Lehrer machte eine Reorganisation des Dachgeschoßes der Handelsakademie notwendig. Der Umbau hatte das Ziel, durch bessere Raumaufteilung einerseits und durch Neuorganisation der Abläufe andererseits den vorhandenen Raum besser zu nutzen. Den größten Einschnitt in die Gewohnheiten des Kollegiums stellte das Aufgeben der individuellen Arbeitsplätze zugunsten eines Desk-Sharing-Systems dar. Der Entwicklung eines speziellen Möbels, das jedem Lehrer als Aufbewahrungsort seiner Unterlagen und als Stehpult dient, ging eine ausführliche Analyse der Arbeits- und Funktionsabläufe im Lehrerzimmer voraus.
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