frauen bauen . gespräch
Kurzreferat: DI Elke Szalai
gehalten am frauen bauen . stammtisch von 07. April 2008
Mein Nutzen als Unternehmerin und Mitfrau des Vereins frauen.bauen
Ich möchte zuerst kurz über die Begegnungen mit Regina Lettner sowie dem Verein erzählen . Sozusagen darüber berichten, wie es für mich begann, um darüber auch zu zeigen, welchen Nutzen ich als Unternehmerin daraus ziehen kann. Zu beachten ist dabei, dass es für eine erfolgreiche Netzwerkarbeit einfach Zeit und Geduld braucht und nicht alles an schnellen (monetären) Erfolgen zu messen ist!
Kenne Regina Lettner seit der ersten Veranstaltung von frauenbauen im Bezirkslokal der Grünen im 2. Bezirk. Tagung im 18. Oktober 2005. Viele, viele Fachfrauen versammelt, Vernetzung und Austausch und erster Einblick in die Ziele eines möglichen Vereins frauen.bauen.
Die 2. Begegnung erfolgte im Mai 2006 bei einem gemeinsamen Vortrag in der Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten - Ziviltechnikerinnentreffen. Regina hatte eine fertige Idee (Vision) und war auf der Suche nach Mitstreiterinnen und am Sprung zur Gründung des Vereins. Es gab damals bereits das CD / CI und Vorschläge für eine Website mit allen Angeboten, die darauf sein sollen und es auch sind. Durch diese Veranstaltung ist Freya Brandl zum Verein gestoßen, die Mitgründerin des Vereins.
Herbst 2006; ich habe 2 Tage am 1. Kongress von frauen.bauen teilgenommen; beeindruckende Pressearbeit durch die Prämierung der Baufrauen des Jahres. Gute Vernetzungsveranstaltung, neue Kontakte erhalten und alte vertieft. Vor allem die kammerübergreifende. Zusammenarbeit / Zusammenkunft war neu und berreichernd.
Zu diesem Zeitpunkt gab es schon die Homepage, der Verein war gegründet und der Kongress 2006 war die sogenannte Kick-off-Veranstaltung des Vereins = erstmaliges unparteiisches öffentliches Auftreten. Der Verein hatte zur Auftaktveranstaltung 45 Mitgliederinnen.
Im Rahmen des Kongress wurden auch die Stammtische angekündigt, an denen ich seither regelmäßige teilnehme UND Regina hat es geschafft eine Kooperation mit der Zeitschrift SOLID anzufangen in der regelmäßig Baufrauen vorgestellt werden; auch eine Idee, die im Konzept das sie im Frühjahrs 2006 vorstellte schon vorhanden war. Meine Kollegin Bente Knoll und ich sind die Baufrauen des März / 2008.
bauen und energie Messe 2007; wir erhalten die Möglichkeit diverse Unterlagen meines Büros aber auch meines Ehrenamtes der Koryphäe . Zeitschrift für feministische Naturwissenschaft und Technik - aufzulegen.
Nach dem Messeauftritt von frauen.bauen wurde der Stammtisch um viele neue Frauen erweitert und um eine Einladung nach Dubai, um den Verein und dessen Leistungen vor Ort auf einer Firmenmesse zu präsentieren.
Daraus hat sich eine Gruppe .frauen bauen. dubai. gegründet, die es immer noch gibt und in der an einem professionellen Auftritt in Dubai gearbeitet wird. Weiters wurde als Folge des Messeauftritts ein Konzept für ein frauen bauen. fertigteilhaus mit den Schwerpunkten Design for All, Ökologie und Feng Shui erstellt.
Aus diesen Stammtischen ergaben sich berufliche Kooperationen und neue Freundschaften mit Kolleginnen.
Im Herbst 2007 - als Referentin am Podium des Kongresses. Vortrag selbstständige Ingenieurinnen in Österreich und anschließend bei der Podiumsdiskussion dabei. Gute Öffentlichkeitsarbeit für die Studie im Rahmen des Pressefrühstücks und folgend auch Presseanfragen zur Studie.
Ergeben hat sich aus dem Kongresskontakt ein Interview auf Ö1 in Wissenschaft aktuell; im Herbst 2008 gemeinsam mit meiner Kollegin Bente Knoll zu unserer oben genannten Studie.
Ich bin nach dem Kongress verstärkt in die interne frauenbauen Gruppe eingestiegen und habe mich unter anderem bei der Entwicklung von Expertinnen Postkarten, die speziell für den 2. Messeauftritt auf der bauen&energie Messe 2008 entwickelt wurden, beteiligt. Die pinke Mischmaschine, die als Sammelgefäß für die Gewinnspielkarten und das Gewinnspiel selbst waren ein voller Erfolg!
Der Stand wurde mit der IG-Architektur und der IG-Passivhaus geteilt . Es ging somit um Kooperation mit unterschiedlichen Organisationen und Werbung nach extern für den Verein, aber auch für mich als Unternehmerin durch die Expertinnenkarten. Mittlerweile gibt es auch Gespräche mit der IG-Architektur, der ÖGFA u. der IG-Passivhaus um weitere Kooperationen einzugehen.
Nicht zuletzt möchte ich nur kurz darauf eingehen, dass wir als Büro bei der Teilnahme an einem städtebaulichen Wettberwerb in der Gruppe frauenbauen. urban als Gender Plannerinnen dabei waren und neben unserer sehr guten Zusammenarbeit mit den anderen KollegInnen auch einen großen Erfolg erzielt haben.
Mein Nutzen als Unternehmerin im Netzwerk lässt sich ganz klar festhalten:
1. Vernetzung
2. Öffentlichkeitsarbeit (Baufrau des Monats, ...)
3. Kontakte zu anderen Fachfrauen und berufliche Kooperationen
4. Austausch mit anderen Kolleginnen
Ein Netzwerk bedeutet für mich, sich zu engagieren, sich einzusetzen für das Netzwerk (auch als nicht Vereinsmitfrau), Ressourcen einzubringen, offen zu sein für die Ideen der anderen und sich nicht nur bedienen zu lassen sei es mit Informationen oder sich nur für Öffentlichkeitsarbeit dranzuhängen.
Der Verein frauenbauen hat so wie viele Vereine immer Probleme mit den Finanzen und hat es dennoch geschafft, einen professionellen öffentlichen Auftritt zu schaffen, auf vielen unterschiedlichen Veranstaltungen präsent zu sein, einfach ganz toll und mit viel Schwung zu arbeiten! DANKE und ich bleibe gerne dabei!
© KnollSzalai
1030 wien • office@frauenbauen.at


